Wettbewerbsrecht in Würzburg

Im Jahr 2008 ist ein novelliertes Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) in Kraft getreten. Die Rechtsmaterie wurde umfassend neu geregelt. Mit Wirkung zum 10. Dezember 2015 erfuhr das UWG eine weitere Novellierung. Das Gesetz unterliegt einem fortschreitenden Wandel, der vor allem durch europäische Rechtsentwicklungen beeinflusst wird.

Das UWG beschreibt Handlungen, die es als verboten ansieht. Diese Tatbestände werden nur als Regelbeispiele aufgeführt, sind also im Gesetz nicht abschließend aufgelistet. Ausdrücklich bezeichnet werden 30 geschäftliche Handlungen gegenüber Verbrauchern, die als sogenannte Per-se-Verbote stets unzulässig sind. Hierzu zählen u. a. die Übermittlung von Werbematerial unter Beifügung einer Zahlungsaufforderung oder Lockvogelangebote. 

Ziel des UWG ist es aber auch, den Unternehmer vor unlauteren Geschäftspraktiken seiner Mitbewerber zu schützen. Dies betrifft beispielsweise den Bereich der irreführenden Werbung und Verstöße gegen Marktverhaltensregeln.

Kompetente juristische Beratung im Wettbewerbsrecht 

Das Konfliktpotential im Wettbewerbsrecht wird häufig unterschätzt. Im Grunde ist jeder Mitbewerber berechtigt, Verstöße seiner Konkurrenten abzumahnen. Über das Medium Internet sind Verstöße leichter zu entdecken. Deshalb sind immer wieder regelrechte Abmahnwellen festzustellen. 

Wenn Sie bereits abgemahnt wurden, beraten und vertreten wir Sie bei der Abwehr von Ansprüchen. Wir stehen Ihnen aber auch zur Verfügung, wenn Sie das geschäftliche Verhalten eines Mitbewerbers überprüfen möchten. 

Im Wettbewerbsrecht vertritt Ihre Interessen Rechtsanwalt Wagner.