Heizperiode

Gesetzliche Regelungen über die Dauer der Heizperiode bestehen nicht. Es kommt in erster Linie auf die vertragliche Vereinbarung an. Bei Fehlen einer entsprechenden Vereinbarung wird heute als Heizperiode allgemein die Zeit vom 1. Oktober bis 30. April angesehen. In einigen Formularmietverträgen wird die Heizperiode aber auch auf den 15. September bis 15. Mai festgelegt.

Auch außerhalb der Heizperiode ist eine Beheizbarkeit der Wohnung zu gewährleisten, wenn die Außentemperaturen entsprechend niedrig sind.

In Mietverträgen können bestimmte Mindesttemperaturen vorgeschrieben werden. Fehlt eine wirksame Vereinbarung hierüber, kommt es auf die Rechtsprechung an, welche Temperaturen diese in den einzelnen Räumen der Wohnung für angemessen hält. Dabei wird häufig danach differenziert, in welchen Räumen man sich für längere Zeit aufhält (z.B. Wohnzimmer – mindestens 20°C oder 22°C) oder nur für kurze Zeit (z.B. Flur – mindestens 18°C) und zu welchen Zeiten die Temperaturen erreicht werden müssen (meist von 6.00 Uhr bis 22.00 oder 24.00 Uhr).

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