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Bereitschaftsdienst

Bereitschaftsdienst liegt vor, wenn der Arbeitnehmer sich in einer vom Arbeitgeber bestimmten Stelle innerhalb oder außerhalb des Betriebs aufzuhalten hat, um bei Notwendigkeit die Arbeit aufzunehmen, ohne sich im Zustand wacher Achtsamkeit zu befinden. Nach einem aktuellen Urteil des BAG zählt Bereitschaftszeit zur Arbeitszeit und ist somit grundsätzlich zu vergüten. Regelmäßig sei die Vergütung der Bereitschaftszeit jedoch von der Grundvergütung erfasst. Wird die Arbeit während des Bereitschaftsdienstes aufgenommen muss deshalb danach die Arbeit aus arbeitszeitrechtlichen Gründen ausfallen, kann auch der Vergütungsanspruch für die ausgefallene Arbeit entfallen.

Moritz Schulte - Fachanwalt für Arbeitsrecht

Moritz Schulte

Rechtsanwalt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

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