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Familienpflegezeit

Mit der Familienpflegezeit soll die Vereinbarkeit von Beruf und familiärer Pflege verbessert werden. Nach § 3 FPfZG wird die Arbeitszeit auf mindestens 15 Wochenstunden verringert, während gleichzeitig für die Dauer von max. 24 Monaten das Arbeitsentgelt durch den Arbeitgeber aufgestockt wird. Im Anschluss an die Familienpflegezeit, in der so genannten Nachpflegephase, wird die Arbeitszeit des Arbeitnehmers bei verringertem Arbeitsentgelt erhöht. So trägt der Arbeitnehmer die Aufstockungsleistungen selbst.

Die Familienpflegezeit setzt eine schriftliche Vereinbarung zwischen den Arbeitsvertragsparteien voraus. Voraussetzung ist, dass ein naher Angehöriger zu pflegen ist.

Von Bedeutung ist das gesetzliche Kündigungsverbot aus § 9 Abs. 3 FPfZG. Während der Inanspruchnahme der Familienpflegezeit und in der Nachpflegephase darf der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis nicht kündigen.

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Dieter Gräf - Fachanwalt für Arbeitsrecht

Fachanwalt für
Arbeitsrecht

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Moritz Schulte - Fachanwalt für Arbeitsrecht

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