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Gewinnbeteiligung

Mittels Gewinnbeteiligungen sollen Arbeitnehmer, in der Regel leitende Angestellte, am wirtschaftlichen Erfolg des Arbeitgebers partizipieren. Gewinnbeteiligungen sind Teil des Arbeitsentgelts, also Gegenleistung für erbrachte Arbeit. Die Grundlage für die Zahlung einer Gewinnbeteiligung ist eine vertragliche Vereinbarung.

Der Arbeitgeber ist grundsätzlich in der Entscheidung frei, in welcher Höhe er die Gewinnbeteiligung gewährt. Regelmäßig wird ein bestimmter Prozentsatz des jährlichen Reingewinns, vom Rohgewinn oder vom Umsatz bezahlt. Zur Ermittlung der konkreten Höhe wird regelmäßig die festgestellte Jahresbilanz herangezogen.

Da sich um einen Teil der vertraglich geschuldeten Vergütung handelt, entfällt der Anspruch auf die Gewinnbeteiligung, wenn der Arbeitnehmer während des gesamten Jahres arbeitsunfähig erkrankt war und kein Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall besteht.

Moritz Schulte - Fachanwalt für Arbeitsrecht

Moritz Schulte

Rechtsanwalt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

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