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Job-Sharing-Arbeitsverhältnisse

Sie sind eine Unterart der Arbeitsverhältnisse in Teilzeitbeschäftigung. Darunter wird die Aufteilung einer oder mehrerer Arbeitsplätze auf eine Zahl von Arbeitnehmern verstanden, die größer ist als die Zahl der Arbeitsplätze. Job-Sharing kommt in 2 Formen vor, zum einen durch zeitliche Aufteilung auf mehrere Arbeitnehmer, wobei die Anforderungsprofile gleich sind, zum anderen als funktionale Aufteilung, wobei ein Arbeitnehmer nur bestimmte Funktionen übernimmt, während andere von den übrigen, meist geringer qualifizierten Arbeitnehmern übernommen werden. Ein entsprechender Arbeitsplatz soll beständig besetzt sein.

Die Arbeitnehmer haften nicht als Gesamtschuldner zur Arbeitsleistung, es ist nur einer verpflichtet, die Gesamtleistung zu erbringen, wenn die anderen Teilnehmer des Job-Sharing nicht arbeiten. Der Arbeitgeber hat das Direktionsrecht. Den einzelnen Arbeitnehmern ist lediglich im Hinblick auf die Arbeitszeit die Möglichkeit eingeräumt, diese nach ihrem Belieben zu verteilen. Ist ein Arbeitnehmer an der Arbeitsleistung verhindert, sind die anderen Teilnehmer zur Vertretung nur dann verpflichtet, wenn dies vereinbart wurde. Die Arbeitsvergütung richtet sich nach der vertraglich geschuldeten Arbeit. Im Übrigen gelten für die Sozialversicherung dieselben Grundsätze wie bei der Teilzeitbeschäftigung.

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Dieter Gräf - Fachanwalt für Arbeitsrecht

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Moritz Schulte - Fachanwalt für Arbeitsrecht

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