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Lohnpfändung

Erfüllt ein Arbeitnehmer von ihm eingegangene Zahlungsverpflichtungen nicht, so kann sein Gläubiger dessen Forderung auf Arbeitsvergütung gegen den Arbeitgeber pfänden und sich nach Wahl an Zahlung Statt oder zur Einziehung überweisen lassen. Dabei wird der gepfändete Arbeitnehmer Schuldner und der Arbeitgeber Drittschuldner.

Die Pfändung erfasst den Nettolohn. Der Arbeitgeber muss also Lohnsteuern und Sozialversicherungsbeiträge von der gesamten Arbeitsvergütung abführen. Dem Arbeitnehmer pfändungsfrei verbleibende Beträge sind vom Arbeitgeber als Drittschuldner in Abhängigkeit bestehender Unterhaltspflichten zu berechnen. Des Weiteren sind Sachbezüge unpfändbar.

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Dieter Gräf - Fachanwalt für Arbeitsrecht

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