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Probearbeitsverhältnis

Im Rahmen des Abschlusses eines Arbeitsverhältnisses kann zum Zweck der Erprobung des Arbeitnehmers ein Probearbeitsverhältnis vereinbart werden.

Ein solches Probearbeitsverhältnis bedarf einer ausdrücklichen Vereinbarung. Regelmäßig ist eine Probezeit von bis zu 6 Monaten zulässig. Probearbeitsverhältnisse gehen mangels Kündigung nach Ablauf der Probezeit in ein reguläres Arbeitsverhältnis über. Ist ein Probearbeitsverhältnis befristet abgeschlossen und nicht verlängert worden, so endet es nach Ablauf der Probezeit automatisch, ohne dass es der Kündigung bedarf. Wesentlicher Zweck der Vereinbarung eines Probearbeitsverhältnisses ist die Abkürzung der sonst geltenden gesetzlichen oder tarifvertraglichen Grundkündigungsfristen. Während einer längstens 6 Monate dauernden Probezeit kann die Kündigungsfrist auf 2 Wochen abgekürzt werden.

Moritz Schulte - Fachanwalt für Arbeitsrecht

Moritz Schulte

Rechtsanwalt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

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