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Telefonbenutzung

Um die Telefonanlage des Arbeitgebers für Privatgespräche nutzen zu dürfen, ist dessen Erlaubnis erforderlich. Die vertragswidrige Benutzung stellt bei vorheriger Abmahnung einen Kündigungsgrund dar. Der Arbeitgeber kann von dem Arbeitnehmer die Bezahlung der Privatgespräche verlangen. Der Arbeitnehmer kann sich aber auch bei vertragswidrig geführten Telefonaten auf den Persönlichkeitsschutz berufen, wenn der Arbeitgeber unbemerkt über eine Aufschaltanlage mithören kann. Der Arbeitgeber darf die Beweise aus dem unerlaubt mitgehörten Gespräch zwar nicht verwerten, jedoch darf er den darin bekannt gewordenen Vorwürfen nachgehen und diese anderweitig beweisen. Werden Daten über die von Arbeitnehmern geführten Telefongespräche erfasst, ist die Mitbestimmung des Betriebsrats notwendig.

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Dieter Gräf - Fachanwalt für Arbeitsrecht

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Moritz Schulte - Fachanwalt für Arbeitsrecht

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