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Versetzung ist die Änderung des Aufgabenbereichs des Arbeitnehmers nach Art, Ort und Zeit seiner Tätigkeit. Sie kann aufgrund des Direktionsrechts des Arbeitgebers oder eines Änderungsvertrags oder einer Änderungskündigung erfolgen.

Ist der Arbeitnehmer nicht für eine bestimmte Tätigkeit eingestellt, sondern für jede Tätigkeit, so kann ihm einseitig im Rahmen des Direktions- oder Weisungsrechts eine andere, gleichwertige Beschäftigung zugewiesen werden. Durch eine alleinige Versetzung kann die Vergütung des Arbeitnehmers grundsätzlich nicht geändert werden. Der betriebsverfassungsrechtliche Versetzungsbegriff beinhaltet die Zuweisung eines anderen Arbeitsbereichs, die entweder voraussichtlich die Dauer von 1 Monat überschreitet oder mit einer erheblichen Veränderung der Arbeitsbedingungen des Arbeitnehmers verbunden ist. Der Betriebsrat muss einer solchen Versetzung zustimmen.

Moritz Schulte - Fachanwalt für Arbeitsrecht

Moritz Schulte

Rechtsanwalt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

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