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Nachweisgesetz

Grundsätzlich muss ein Arbeitsvertrag nicht schriftlich abgeschlossen werden. Nach dem Nachweisgesetz (NachwG) ist der Arbeitgeber verpflichtet, einen schriftlichen Nachweis über die für das Arbeitsverhältnis geltenden wesentlichen Bedingungen auszustellen. Hierzu gehören unter anderem der Name und die Anschrift der Vertragsparteien, der Zeitpunkt des Beginns des Arbeitsverhältnisses, eine Beschreibung der Tätigkeiten, die Höhe des Arbeitsentgelts, die vereinbarte Arbeitszeit, die Dauer des jährlichen Erholungsurlaubs, die Fristen für die Kündigung und ein allgemeiner Hinweis auf die geltenden Kollektivvereinbarungen.

Das Nachweisgesetz gilt für alle Arbeitnehmer, die nicht lediglich als vorübergehende Aushilfe für höchstens einen Monat eingestellt werden. Die Niederschrift muss dem Arbeitnehmer spätestens ein Monat nach dem vereinbarten Beginn des Arbeitsverhältnisses ausgehändigt werden.

Moritz Schulte - Fachanwalt für Arbeitsrecht

Moritz Schulte

Rechtsanwalt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

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