Abwicklungsvertrag

Ein Abwicklungsvertrag ist eine Sonderform des Aufhebungsvertrags. Er regelt die weiteren Rechtsfolgen bzw. Rahmenbedingungen bei der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses.

Dem Abwicklungsvertrag geht regelmäßig ein anderer Beendigungstatbestand voraus, zumeist eine Kündigung des Arbeitgebers. Er soll die Wirksamkeit des vorangehenden Beendigungstatbestandes absichern. Meist wird ein Klageverzicht vereinbart. In einem Abwicklungsvertrag werden - wie in einem Aufhebungsvertrag - Punkte geregelt, die üblicherweise im Zusammenhang mit der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses stehen (Abfindung, restliche Urlaubsansprüche, Freistellung, Erteilung von Zwischen- und Endzeugnis, etc.). Ein Abwicklungsvertrag sollte schon allein aus Nachweisgründen schriftlich geschlossen werden.

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