Altersteilzeit

Bei der Altersteilzeit handelt es sich um ein Modell, mit der bereits vor dem Renteneintritt die Arbeitszeit verkürzt werden kann. Regelmäßig wird die bis zur Rente verbleibende Arbeitszeit halbiert. Dabei stocken Arbeitgeber die reduzierten Gehälter auf und zahlen zusätzliche Beiträge in die Rentenversicherung ein.

Für beide Arbeitsvertragsparteien - Arbeitnehmer und Arbeitgeber - ermöglicht die Altersteilzeit einen gleitenden Übergang in die Rente. Vorteilhaft für den Arbeitgeber ist hier beispielsweise, dass er einen Arbeitsplatz bereits neu besetzen kann.

Altersteilzeit ist eine freiwillige Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Einen Rechtsanspruch auf Altersteilzeit gibt es nicht. Jedoch sehen einige Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen die Altersteilzeit vor. Eine Vereinbarung muss vorsehen, dass die Arbeitszeit auf die Hälfte der bisherigen Arbeitszeit reduziert wird. Sie muss mindestens so lange gelten, bis eine Beantragung von Altersrente möglich ist.

Zeitlich gesehen existieren verschiedene Modelle der Altersteilzeit. Während beim Gleichverteilungsmodell die Arbeitszeit halbiert und auf die gesamte Dauer der verbleibenden Arbeitszeit bis zur Rente verteilt wird, besteht das Blockmodell aus der Arbeitsphase und der Freistellungsphase. Der Arbeitnehmer arbeitet in der Arbeitsphase voll, aber bereits mit reduziertem Gehalt. Dafür ist er in der Freistellungsphase vollkommen freigestellt, bezieht aber weiter ein Gehalt.

Auf Arbeitnehmerseite ist die Vereinbarung von Altersteilzeit an folgende Voraussetzungen geknüpft:

- Der Arbeitnehmers ist älter als 55 Jahre.
- Er war innerhalb der letzten 5 Jahre mindestens 1.080 Kalendertage sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

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