Zeugnis

Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses hat der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer ein Zeugnis auszustellen, welches klar und verständlich formuliert sein muss. Das Zeugnis ist spätestens bei Ablauf der Kündigungsfrist auszuhändigen.

Das einfache Zeugnis muss Angaben über Art und Dauer der Beschäftigung enthalten. Auf Verlangen des Arbeitnehmers muss ein qualifiziertes Zeugnis ausgestellt werden, welches sich auch auf Angaben zu den Leistungen und dem Verhalten des Arbeitnehmers zu erstrecken hat. Bei Auszubildenden muss das Zeugnis Angaben über Art, Dauer und Ziel der Berufsausbildung enthalten. Das Zeugnis soll dem Arbeitnehmer als Unterlage für eine neue Bewerbung dienen, einen Dritten, der die Einstellung erwägt, unterrichten und den Arbeitnehmer informieren, wie der Arbeitgeber seine Leistungen bewertet hat. Das Zeugnis soll wahr, aber auch wohlwollend ausgestellt werden. Ein Anspruch auf Erteilung eines Arbeitszeugnisses mit der Note 2 besteht nicht. Ebenso wenig besteht ein Anspruch des Arbeitnehmers auf die Aufnahme von Dank für die erbrachten Arbeitsleistungen, des Bedauerns des Ausscheidens des Arbeitnehmers sowie der Aufnahme von Zukunftswünschen.

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